SV Sachsenring e.V. – Handball

Sport, im Verein am schönsten

2. Bezirksklasse Männer

SV Sachsenring Hohenstein-Er. I - TSV Nema Netzschkau  28:27 (13:16)


Dieses dramatische Handballspiel im HOT-Sportzentrum stellte alle bisherigen Saisonspiele in den Schatten. Mit einem fantastischen Kampfgeist wurden dreimal deutliche Rückstände von 10:16,16:20 und 24:27 egalisiert. Als bei der Spielzeit von 59:58 durch Christian Borck sogar der Siegtreffer gelang, kannte der Jubel auf dem Spielfeld und bei den wieder tollen und zahlreichen Fans keine Grenzen mehr.


Wie erwartet begann Netzschkau druckvoll. Doch das Sachsenringteam konnte bis zum 9:10 das Spiel offen halten. Danach brachte mehrfach Wurfpech die Gastgeber ins Hintertreffen. Viermal rettete Pfosten und Latte den TSV vor Gegentreffern. Da die Vogtländer weiter sehr präzise und kraftvoll Ihre Angriffe abschließen konnten, warfen sie sich mit 14:9 und später mit 16:10 in Front. Bis zum Pausenpfiff gelang durch die eingewechselten Dirk Schwalbe und Dennis Schettler der Pausenstand von 13:16. Für die 2.Spielhälfte hatten sich die Karl-May-Städter vorgenommen das Angriffspiel der Gäste frühzeitig zu stören. Dies gelang auch, denn in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit kam Netzschkau nur noch zu fünf Treffern. Beim 20:21 war das Spiel wieder völlig offen.


Die Gäste enteilten aber erneut auf 23:20. Dirk Schwalbe und Christian Borck sorgen mit Ihren Treffern zum Ausgleich. Nur kurz währte die Freude über den Ausgleich, denn vier Gegentreffer in Folge musste das Sachsenringteam hinnehmen. Erneuter Wechsel der beiden guten Torhüter. Mit einem gehaltenen Strafwurf setzte Hubert Viehweg das Zeichen zur Abwehrschlacht in den Schlussminuten. Der Favorit aus dem Vogtland erzielte keinen Treffer mehr. Mark Bohn und Christopher Schindler warfen die Tore zum 25:27 bzw. 26:27. Dann erzielte Dirk Schwalbe mit seinen zweiten verwandelten 7m-Strafwurf den umjubelten Ausgleichstreffer. Als Hubert Viehweg einen weiteren Wurf der Gäste entschärfte tobte die Halle bereits. Noch 36 Sekunden Spielzeit und Ballbesitz. Auszeit der Gastgeber, Taktikbesprechung. Netzschkau sollte auf keinen Fall noch mal in Ballbesitz kommen. Die Uhr lief runter. Der jüngste im Team des SV Sachsenring übernahm die Verantwortung zum Wurf und erzielte den Siegtreffer. Grenzenlose Jubelszenen auf dem Parkett und stehende Ovationen der Fans beendeten diesen Handballkrimi. Mit diesem Heimsieg hat das Sachsenringteam den Anschluss ans obere Mittelfeld hergestellt. Nun folgt eine dreiwöchige Punktspielpause die zur dringenden Regeneration genutzt werden wird.   


Das Sachsenringteam spielte mit Lars Grämer und Hubert Viehweg im Tor.

D. Schwalbe(5); R.Leuschner; C.Schindler(6); C.Borck(6); Helbig; Schettler(3); D.Kunadt(2),

M.Richter; M.Scheer; M.Feuereisen; C.Titsch; M.Bohn(6).

Am 31.01.2011 durch Martin Feuereisen veröffentlicht in Spielbericht
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