SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

Sport, im Verein am schönsten

Die alte Binsenweisheit – nach der Saison ist vor der Saison trifft auch auf die Tischtennisspieler des SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal zu. Gerade mal acht Wochen ist es her, als unser Verein mit fünf ersten Plätzen von der Oberliga bis zur Kreisliga die bisher erfolgreichste Punktspielserie seit Gründung abgeliefert hat. Wenngleich in den nächsten Wochen das Training erst einmal ein wenig in den Hintergrund rückt, die Vorbereitungen auf die kommende Serie laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Als letzter Meister der Oberliga Sachsen hatte die erste Mannschaft nicht nur die Startberechtigung für die neu gebildete Mitteldeutsche Oberliga erreicht, man hatte damit sogar das Melderecht für die Regionalliga erworben. „Das Wagnis, sich von heute auf morgen für halbprofessionellen Sport zu entscheiden, muss in jeder Hinsicht gut überlegt sein“, stellt unser Abteilungsvorsitzender Jens Möbius heraus.

Denn mit der Regionalliga, der nach der 1. und 2. Bundesliga dritthöchsten Spielklasse im Deutschen Tischtennisbund, warten auf alle Beteiligten ganz neue Herausforderungen. „Die Meßlatte liegt nicht nur im sportlichen Bereich dann noch einmal viel höher“, so Jens Möbius. Schließlich haben wir uns aber zusammen mit den Sponsoren und allen wichtigen Entscheidungsträgern einstimmig dafür ausgesprochen, auch die Verantwortung gegenüber dem Sächsischen Tischtennisverband zu übernehmen.

Denn in der Regionalliga trifft man nicht nur auf die besten Mannschaften des Thüringer TTV (SV Schott Jena, Post SV Mühlhausen II) und des TTV Sachsen-Anhalt (SSV Landsberg und DJK Biederitz), mit dem TTC Holzhausen ist auch noch ein weiteres sächsisches Team am Start. Dazu kommt die starke Armada des Bayerischen TTV, die mit dem  FC Bayern München, dem TTC Wohlbach, der DJK SpVgg Effeltrich und dem SB Versbach das Zehnerfeld komplettieren. Und in vielen dieser Mannschaften spielen Aktive, die Erfahrungen in der 1. und 2. Bundesliga gesammelt haben. Unser Team muss sich also einem weitaus größeren spielerischen Potential stellen, als es bislang der Fall war. Auch aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Mannschaft entscheidend zu verstärken. Mit dem Bautzener Nick Neumann-Manz konnte dabei das momentan größte Nachwuchstalent des Sächsischen TTV nach Hohenstein-Ernstthal geholt werden. Mit Andras Turoczy (Rumänien) und Ivan Proano (Equador) wechseln die Nummer 2 und 4 vom  ESV Weil (Bayern) in die Motorradrennstadt, die allesamt in der Eilenburger Tischtennisakademie bei Alberto Ammann trainieren. Auf die Frage, warum nicht alle dauerhaft in Hohenstein-Ernstthal gemeinsam trainieren, verrät Möbius: „Das passiert auch, allerdings nur Freitagabend. Für ein ganzwöchentliches Training fehlen uns hier noch die nötigen Strukturen und mindestens ein hauptamtlicher Trainer.“ Zusammen mit den altbewährten Spitzenspielern aus der tschechischen Republik sowie dem Eigengewächs Thomas Hornbogen wird nun die Stammbesetzung der ersten Sari-Mannschaft gebildet. Unsere Mannschaft kann nur ein Ziel haben – den Klassenerhalt in der Regionalliga zu erkämpfen. Dass dies kein leichtes Unterfangen und jede Menge Neuland für alle Beteiligten sein wird, wissen wir nur zu genau. Aber mit der Leidenschaft unserer Vereinsmitglieder, der Unterstützung der Sponsoren und dem fantastischen Publikum im Rücken muss dies keine unlösbare Aufgabe bleiben. Der erste Spieltag ist noch nicht terminiert, aber voraussichtlich wird im Monat September erstmals Regionalligatischtennis in der Sporthalle auf dem Pfaffenberg zu sehen sein, und das dann vor einem hoffentlich großem Publikum.

Am 09.07.2013 durch Axel Franke veröffentlicht in Wettkampf
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