SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

Sport, im Verein am schönsten

Regionalliga: SV Sachsenring Hohenstein-Er. gegen SV Schott Jena 2:9

 Nur knapp 16 Stunden lagen zwischen dem letzten Ballwechsel tags zuvor in Holzhausen und dem ersten Aufschlag in der Pfaffenbergturnhalle beim letzten Heimspiel des Jahres gegen die Mannschaft von SV Schott Jena. Nach dem Punktgewinn im Sachsenderby wollte man den wiederum zahlreichen Zuschauern noch einmal eine ansprechende Leistung bieten. Und der Wille war dem Team der Gastgeber auch nicht abzusprechen. „Aber irgendwie merkte man den Jungs das Match vom vorherigen Tag noch an, welches ganz schön geschlaucht hatte“, so Christian Hornbogen schon während der Partie. „Keiner konnte den Willen am Tisch so richtig druckvoll umsetzen“, fügte er noch hinzu. Begünstigend wirkte sich natürlich auch aus, dass den Gästen mit drei Siegen aus den Doppeln und drei nachfolgende Einzelsiegen ein mehr als vorentscheidender Start in diese Begegnung gelang. Schade war, dass dabei die Aufholjagd von Nick Neumann-Manz nicht belohnt wurde, als er einen 0:2-Satzrückstand zum 2:2 ausgleichen konnte, dann aber mit 10:12 im Entscheidungssatz die Partie doch noch verloren geben musste. Erst beim Stand von 0:6 aus Sicht der Gastgeber gelang Andrey Grossu mit einem 3:1-Erfolg der erste Punktgewinn für die Einheimischen. Als anschließend Jiri Volek den sehr talentierten 14jährigen Nico Meierhof ebenfalls mit 3:1 bezwingen konnte, war auch sofort wieder Stimmung in der „Bude“. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen eiskalt zurück. Zunächst verlor Thomas Hornbogen sein Einzel mit 1:3 und danach mussten auch Andras Turoczy und Ivan Proano die Leistungsstärke von Nico Stehle und Nemanja Ignjatov anerkennen. Damit stand der Doppelpunktgewinn der Thüringer fest und dieser war an diesem Tag auch völlig verdient. Dennoch ernteten die Sachsenringmänner für ihr kämpferisches Auftreten auch den Beifall der rund 100 Zuschauer. Bei noch einem ausstehenden Auswärtsspiel in Wohlbach stehen für die Karl-May-Städter 5:11 Punkte und Tabellenplatz sieben zu Buche. Der Coach der Gastgeber räumte nach Spielschluss ein:  „Beim Ausschöpfen aller Ressourcen hätten es ein oder zwei Punkte mehr sein können, aber wir stehen absolut im Soll und können mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden sein“.

Am 02.12.2013 durch Axel Franke veröffentlicht in Wettkampf
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