SV Sachsenring e.V. – Handball

Sport, im Verein am schönsten

Furioser Start - Unerwartetes Ende - Heimniederlage in der Heimhalle

Heimniederlage
Ein 26:28 für die Gäste stand am Ende einer wechselhaften Handballpartie zwischen der HSG Sachsenring und dem ZHC Grubenlampe Zwickau II auf der Anzeigetafel des Hot-Sportzentrums in Hohenstein-Ernstthal. Damit hätte nach den ersten viereinhalb Minuten wahrscheinlich niemand gerechnet, denn da führte die HSG bereits mit 5:1.

Bezirksliga Chemnitz
HSG 1 – ZHC Grubenlampe 2 26 : 28 (15:14)

In Sachen Tempo hatte das Team der Trainer Thomas Sabin und Andreas Malt klare Vorteile, überrannte die Gäste mehrfach und zeigte auch in der Abwehr ordentlich Biss. Da zudem die Bank deutlich besser besetzt war, schienen die Weichen auf Sieg gestellt. Doch die Gäste stellten sich im weiteren Verlauf besser auf die HSG ein und spielten mit viel Geduld. Wenn Zeitspiel drohte, fanden sie über den Kreis oder überlegte Aktionen den Weg zum Tor. „Wir wollten das Tempo rausnehmen. Tom Steudemann hat unser Spiel sehr klug gelenkt“, sagte ZHC-Trainer Dirk Sehrer. Sein Team glich zum 5:5 (9.) aus und führte wenig später sogar. Die Gastgeber reagierten und gingen gegen Ende der ersten Hälfte wieder mit 15:12 (29.) in Front. Vor allem die beiden Linkshänder Tobias Winter (insgesamt 6 Tore) und Florian Morczinek (4) waren gut aufgelegt. Die Zwickauer nutzten jedoch zwei Fehler der HSG kurz vor der Pause aus, sodass beim 15:14 alles offen war.
In der zweiten Hälfte blieb es bis zum 19:19 (42.) ausgeglichen, doch bei der HSG war der Wurm drin. In der Offensive wurde oftmals die falsche Entscheidung getroffen oder leichte Fehler gemacht. Die Abwehrreihe und Torhüter konnten im weiteren Verlauf nicht die gewohnten Akzente setzen, sodass die Gäste mit geduldigen Angriffen immer wieder zu Toren kamen. Oftmals war da auch schon Zeitspiel angezeigt. „Diese Spielweise lag uns schon im Hinspiel nicht“, sagte HSG-Kapitän Marc Bohn, der mit seinem Team in der Hinrunde in Zwickau 21:29 verloren hatte.
In der 50. Minute lagen die Gäste mit 25:20 vorn und auch die Schlussphase brachte keine Wende. „Gerade in der Schlussviertelstunde hätte ich viel mehr erwartet. Dieses Spiel wollten wir auf keinen Fall verlieren, es war ein Vier-Punkte-Spiel“, sagte HSG-Trainer Thomas Sabin. Sein Gegenüber Dirk Sehrer sah bei der HSG zwar mehr Kraft und Tempo, doch das war nicht entscheidend: „Wir haben clever und mit viel Übersicht gespielt.“ Mit 20:6 Zählern bleibt die HSG dank der besseren Tordifferenz Tabellenführer, doch die Verfolger aus Zwickau (20:6), Chemnitz-Rottluff (18:8) und Oelsnitz/V. (17:7) sind ihnen dicht auf den Fersen.
Für die HSG spielten:
Martin Rottluff, Lars Grämer im Tor
Christian Borck, Dirk Schwalbe(1), Christopher Franz, Daniel Bergmann(1), Michael Christoph(1), Jeron Nötzold(2), Samuel Sonntag (3), Marc Bohn(5/2), Dennis Schettler(1), Florian Morczinek(4), Tobias Winter(6), Niclas Mertins (2)
Trainer: Thomas Sabin, Andreas Malt

Spielbericht von Markus Pfeifer

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