SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

Sport, im Verein am schönsten

Tischtennis

Regionalligamannschaft rettet sich mit Kampfgeist und den Fans in die Relegation

Regionalliga:
SSV 07 Schlotheim gegen SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal 9:3
SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal gegen TSV 1860 Ansbach 9:5

Was für ein Wechselbad der Gefühle für die Tischtennisspieler und Fans des SV Sachsenring am Wochenende.
Am Samstag gastierte man beim direkten Kontrahenten um den Klassenrehalt im thüringischen Schlotheim und um es kurz zu machen – da lief nicht viel zusammen. Vielleicht war es der Druck, unbedingt punkten zu müssen, der auf den Schultern der Aktiven lastete. Jedenfalls fiel es den meisten Spielern schwer, ihr wahres Leistungsvermögen auf den Parkettboden zu transportieren. Mit einem Blitzstart von 5:0 zogen die Schlotheimer den Gästen frühzeitig den Zahn und von diesem Rückstand zeigten sich die Gäste sichtlich beeindruckt. Lediglich Chris Albrecht und Andrey Grossu schnupperten beim 9:11 im fünften Satz an einem Punktgewinn im dritten Doppel. Die Gastgeber verwalteten den Vorsprung relativ sicher, zwei Fünfsatzsiege von Johann Koschmieder und Andrey Grossu sowie ein klares 3:0 von Chris Albrecht ließen die Niederlage etwas „freundlicher“ aussehen…

Aber dann kam der Sonntag in der „Grünen Hölle“ …und

mit einem wahren Kraftakt hat sich die Mannschaft des SV Sachsenring im letzten Spiel der Saison Tabellenrang acht gesichert und damit die Relegation zum Verbleib in der Regionalliga erreicht. Nach der bitteren Niederlage in Schlotheim gastierte mit dem TSV 1860 Ansbach der feststehende Meister und Aufsteiger in die 3. Bundesliga in der rappelvoll gefüllten Pfaffenbergturnhalle. Wie schon zum Saisonauftakt hatten sich die Verantwortlichen der Gastgeber wieder etwas einfallen lassen. Zunächst verzauberten die jungen Damen der Gruppe Choquayas mit gelungenen Tanzeinlagen die ca. 260 Zuschauer. Während sich die ersten beiden Doppel einspielten heizte „AC/DC-Doublesänger“ Jan Mehlhorn mit „Highway to hell“ die Stimmung noch einmal richtig an und brachte die Zuschauer in der „Grünen Hölle“ auf Betriebstemperatur. Bis auf ihre etatmäßige Nummer eins, Philipp Floritz, hatten die Gäste alle Stammspieler an Deck, beim Gastgeber spielte erneut Andrey Grossu für den verletzten Thomas Hornbogen. Sehr konzentriert begannen die Einheimischen die Partie und gingen nach den Doppeln mit 2:1 in Führung. Dimitry Zakharov und Nick Neumann-Manz konnten ihr Match ebenso siegreich gestalten, wie Aleksandr Smirnov und Johann Koschmieder, die jeweils mit 3:1 die Oberhand behielten. In der dritten Begegnung mussten sich Chris Albrecht und Andrey Grossu mit 1:3 geschlagen geben. Im ersten Paarkreuz verbuchten Tomas Pavelka und der ehemalige Nationalspieler Torben Wosik zwei Siege und brachten Ansbach mit 3:2 in Führung. Aber die Einheimischen zeigten sich unbeeindruckt und konterten durch drei Siege von Aleksandr Smirnov, Johann Koschmieder und Chris Albrecht zum 5:3. Andrey Grossu unterlag knapp in fünf Sätzen und Torben Wosik glich mit einem 3:0 gegen Dimitry Zakharov zum 5:5 aus. Knisternde Spannung lag nun über der Partie, denn Sachsenring brauchte noch drei Punkte zum notwendigen Punktgewinn. Tomas Pavelka konnte verletzungsbedingt sein zweites Einzel nicht bestreiten und die Gastgeber kamen kampflos zum sechsten Punkt. Anschließend kämpften Aleksandr Smirnov und Johann Koschmieder parallel in beiden Spielboxen und begeisterten mit tollen Ballwechseln die Fans. Smirnov besiegte Trifon Lengerov mit 3:1 und als Johann Koschmieder seine Partie sehr sicher mit 3:0 entschieden hatte, brach grenzenloser Jubel aus, denn damit war der so wichtige achte Punkt erkämpft. Der stark spielende Chris Albrecht bescherte den Gastgebern sogar noch den Sieg. „Nach der doch enttäuschenden Vorstellung in Schlotheim hat die Mannschaft heute eine ganz anderes Gesicht gezeigt und wir sind einfach nur glücklich, diesen achten Platz erkämpft zu haben“, so ein glücklicher Teamchef Christian Hornbogen.
Wir werden unsere treuen und besten Fans über den weiteren Verlauf der Dinge auf dem Laufenden halten.

Wie formulierte es Chris Albrecht am Ende eines denkwürdigen Spieles und sprach damit allen aus den Herzen – es ist einfach nur geil, in diesem Verein Mitglied zu sein und für und mit ihm kämpfen zu können !!
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Euer Hallensprecher

 

Zur Abteilung Tischtennis

Kommentare

Walther, Jochen

Mit dem Kampfgeist und der Einstellung am Sonntag sollten wir auch die Reli erfolgreich bestehen.Tolle Kulisse am Sonntag in der Grünen Hölle und Dank an die 260 Zuschauer ! Auch diesbezüglich viel Lob auf der Ansbacher Internet-Seite zu lesen !!! Mit der Kraft der Empore und Dank von Jochen

Familie Schuffenhauer

Wir sind stolz auf euch!!

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