SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

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Tischtennis

Regionalligateam "überwintert" auf dem neunten Tabellenplatz

Die ersten neun Duelle in der Regionalligasaison 2015/16 sind absolviert. Die nackten Fakten sprechen eine deutliche Sprache – mit 4:14 Punkten aus zwei Siegen und sieben Niederlagen rangiert der Vize-Meister der vergangenen Saison derzeit auf dem neunten Tabellenplatz. Damit zeigt sich, dass es die bislang erwartet schwere Saison für das Sachsenring-Sextett geworden ist. Die Hohenstein-Ernstthaler sind ihrem Prinzip treu geblieben und setzen auf den Jugendgeist im Team und übertragen den talentierten Nachwuchsspielern auch viel Verantwortung. „Wir wollen, dass sich unsere jungen Spieler maximal entwickeln können und haben ihnen keine zusätzlichen, starken Spieler mehr vor die Nase gesetzt“, lässt Teamchef Christian Hornbogen die Planspiele vor der Saison durchblicken. Dass es damit auch ein Ritt auf der berühmten Rasierklinge werden würde, war den Sari-Verantwortlichen somit auch bewusst. Trotz der geringen Punktausbeute kann dem Sachsenringteam eigentlich eine solide Leistung in der Hinrunde bescheinigt werden. In keiner Begegnung wurden die Mannschaft „abgewaschen“, selbst beim 2:9 in Ansbach war der eine oder andere Punkt mehr möglich. Die Hoffnungsträger Nick Neumann-Manz (8:8) und Johann Koschmieder (7:5) stehen mit ausgeglichener bzw. leicht positiver Bilanz gut da. Nur die arrivierten Kräfte schwächelten in der Hinrunde hin und wieder und konnten ihr vorhandenes Leistungspotential nicht immer vollständig abrufen. Die gesamte Liga ist überhaupt wesentlich stärker einzuschätzen als im vergangenen Jahr. Besonders schmerzt natürlich die Niederlage zum Heimspielauftakt gegen Schlotheim, an welchem „historischen Freitagabend“ zwei Sari-Akteure nicht rechtzeitig anreisen konnten und diese Partie mit 0:9 gewertet werden musste. Es bringt jedoch nichts, diesem Negativerlebnis nachzutrauern, sondern nach vorn zu schauen. „Bislang hat in einigen Partien, die wir sportlich knapp verloren haben immer ein Quäntchen Cleverness und auch Glück gefehlt. Dies gilt es, sich bis zum Rückrundenstart zu erarbeiten und an den richtigen Stellschrauben zu drehen“, blickt Hornbogen voraus. Und der Sari-Teamchef ist optimistisch. „Wir haben noch fünf Heimspiele in der „Grünen Hölle“ auf dem Pfaffenberg vor der Brust und das beste Publikum der Liga im Rücken. Vor allem im Februar stehen viele vorentscheidende Partien an, auf die wir uns mit höchster Konzentration vorbereiten werden“. Der Masterplan steht fest: In der Rückrunde sollen mindestens acht Punkte eingefahren werden, um dann hoffentlich zwei Teams in der Tabelle hinter sich zu lassen. Wenn alles optimal läuft, ist auch der direkte Klassenerhalt kein unrealistisches Ziel. Die erste Chance zur erfolgreichen Aufholjagd haben die Sachsenringspieler am 31. Januar, wenn man den TSV Schwabhausen vor hoffentlich wieder „voller Hütte“ empfängt. Bis dahin heißt es erst einmal durchzuschnaufen, um frische Kräfte für die Rückrunde zu sammeln.

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