SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

Sport, im Verein am schönsten

Tischtennis

Turnierfavorit bereits in der Gruppenphase als Gegner

Bad Blankenburg ist am Wochenende der Austragungsort der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Altersklasse U18. Das Jugendteam des SV Sachsenring hat sich durch den Gewinn der Mitteldeutschen Meisterschaft hierfür zum dritten Mal in Folge qualifiziert. Hierzu machen sich die Hohenstein-Ernstthaler bereits am Freitagmittag auf die Reise in das Thüringische Landessportzentrum, um am Abend noch eine gemeinsame Abschlusseinheit zu absolvieren. „Die Jungs sollen die Atmosphäre aufsaugen und sich in Ruhe auf den Wettkampf vorbereiten“, berichtet Talentstützpunktleiter Christian Hornbogen, der als Coach wie immer mit dabei ist. Gespielt wird das Turnier der besten acht Jugendteams Deutschlands zunächst in zwei Vierergruppen. Dabei wird es für die Sari-Youngster bereits am frühen Samstagmorgen ernst, wenn im ersten Gruppenspiel mit dem 1. FC Gievenbeck der Westdeutsche Meister wartet. Weitere Gruppengegner sind der TTC Wißmar (Hessischer TTV) und der Turnierfavorit vom TSV Bargteheide (Schleswig-Holstein). Eine schlechte Nachricht mussten die Karl-May-Städter Trainer bereits vor Turnierbeginn verdauen. Spitzenspieler Johann Koschmieder wird aufgrund einer Ellenbogenverletzung, die er sich im Training zuzog, nicht spielen können. „Das ist sehr schade, aber es bringt nichts ihn einzusetzen. Auf der anderen Seite haben wir so die Möglichkeit, auch mal einem ganz jungen Spieler eine Einsatzchance zu geben“, möchte Teamchef Hornbogen gar keine schlechte Stimmung aufkommen lassen. Denn die Nachwuchstalente von Sachsenring brennen schon seit Wochen auf dieses Saison-Highlight. In sportlicher Hinsicht hängen die Trauben in diesem Jahr ohnehin sehr hoch. Einige der Jungen aus den Gegnerteams gehen mit Bundesligaerfahrung an die Tische. „Wird ein Ball dort etwas zu ungenau gespielt, ist das auf diesem Niveau tödlich. Da können unsere Jungs nur dazulernen“, berichtet Hornbogen. Dass die Karl-May-Städter an guten Tagen auch ganz vorn mitspielen können, zeigte sich vor zwei Jahren. Damals standen die Hohenstein-Ernstthaler dicht vor einem großen Coup und hatten den gastgebenden TSG Heilbronn im Halbfinale des Turniers am Rande einer Niederlage. Nur durch das schlechtere Satzverhältnis gegenüber dem späteren Deutschen Meister zog das Team seinerzeit nicht ins Finale ein. Diese Mal wäre bereits das Überstehen der Gruppenphase als großer Erfolg zu werten.

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