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Gornsdorf entscheidet Klassiker knapp für sich - Landesligateam sichert sich inoffiziellen Titel des "Herbstmeisters"

Oberliga: TSV Elektronik Gornsdorf gegen SV Sari HOT 9:7

 

Dieser Klassiker hielt wieder einmal, was man sich von einem Duell des Tabellenführers gegen den Zweiten erhofft hatte – Spannung, Dramatik und ein kurioser Spielverlauf während vier Stunden Wettkampfzeit.

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr. Eine 2:1-Führung aus den Doppeln, nach Siegen von Andrey Grossu/Thomas Hornbogen und Jiri Volek/Christian Hornbogen, bauten Ondrej Glasl, Grossu und Thomas Hornbogen mit drei siegen in den ersten Einzeln auf 5:1 aus. Doch der Serienmeister der letzten Jahre hat genug Potential, um so einen Rückstand zu verdauen. Mit drei! aufeinanderfolgenden Fünfsatzsiegen (jeweils 11:8 im letzten Satz) kamen die Einheimischen auf 4:5 heran. Da auch Matthias Haustein das Spitzenspiel des Tages klar mit 3:0 gegen Grossu für sich entschied, war die Partie wieder ausgeglichen und der Vorsprung dahin. Doch auch die Gäste zeigten Konterqualitäten, denn Glasl und Volek brachten das Sariteam wieder mit 7:5 in Vorhand. Elektronik ließ sich erneut nicht beeindrucken und setzte drei Siege in Folge dagegen. Mit einer 8:7-Führung der Gornsdorfer musste das Abschlussdoppel die Entscheidung bringen. Haustein/Buschmann brachten Grossu/Thomas Hornbogen nicht nur die erste Niederlage im Doppel bei, sie besiegelten auch den ersten Doppelpunktverlust der Gäste in dieser Saison. Gornsdorf verließ die Tische nicht unverdient als Sieger, weil die Mannschaft nach dem Rückstand mehr in die Partie investiert hat als die Gäste, die aber sicher die richtigen Lehren aus dieser Niederlage ziehen wird.

 

Landesliga: BSC Rapid Chemnitz gegen SV Sari HOT II 1:14

 

Mit einem ungefährdeten Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten haben sich die Spieler des SV Sari II, als Aufsteiger in die Landesliga,  den inoffiziellen Titel des Herbstmeister gesichert und das bereits zwei Spieltage vor Halbzeitschluss. Die Gäste zeigten sich wiederum hochmotiviert und bereits nach den ersten Begegnungen zeigte sich, dass man dem Rapid-Team in allen Belangen überlegen war. Lediglich ein Einzel konnten die Einheimischen für sich verbuchen und Sachsenring gab insgesamt nur neun Sätze ab. Jetzt hat das Team zwei Wochen Zeit zur Regeneration, erst dann stehen die beiden letzten Spiele der Hinrunde an.

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