SV Sachsenring e.V. – Tischtennis

Sport, im Verein am schönsten

Tischtennis

Vom Horkenberg auf den Pfaffenberg - Herzlich Willkommen Johann Koschmieder

Mit Johann Koschmieder wird ein weiterer ganz junger Spieler ab der kommenden Saison unsere erste Herrenmannschaft  verstärken. Das erst 13-jährige Spitzentalent aus Ostsachsen ist amtierender Mitteldeutscher Schülermeister und wechselt von seinem Heimatverein SV Horken-Kittlitz in die Karl-May-Stadt.johann_koschmieder_1024

Johann Koschmieder wechselt vom SV Horken Kittlitz zum SV Sachsenring.

Für unseren Verein ist es eine tolle Sache, dass wir gemeinsam ein weiteres großes sächsisches Talent fördern dürfen. „Schüler wie Johann investieren quasi ihr junges Leben in den professionellen Sport und trainieren täglich bis zu fünf Stunden. Wir haben davor größten Respekt und wollen mit unserer Vereinsarbeit das Maximale beisteuern, diesen Weg in den Spitzensport zu begleiten“, freut sich der Talentstützpunktleiter Christian Hornbogen auf den Neuzugang.

Dass Johann gleich in die erste Mannschaft integriert werden muss, um ihn maximal zu fördern, war allen Entscheidungsträgern früh klar. Der schmerzliche Weggang aus seinem Heimatverein, der ebenso wie die zweite Sari-Vertretung in der Landesliga seine Punktspiele bestreitet, stand für Johann und seine Familie schon seit einiger Zeit fest. Dass Johann bereits schon kommende Saison den Schritt in die Regionalliga (ab der neuen Spielzeit vierte Liga) wagen möchte, spiegelt die zukünftigen Ziele des sympathischen Talents aus Kittlitz wider. Allen Beteiligten ist klar, dass „Koschi“ im ersten Jahr sicher kein Leistungsträger sein wird. Dafür müssen die anderen Teammitglieder in die Presche springen, damit sich die Jungen wie Johann und Nick weiter frei entwickeln können. „Das erste Jahr wird sicher sehr schwer für Johann. Wir wissen aber auch um die Stärken des kleinen Kämpfers. Gerade deshalb trauen wir es Johann zu, sich im Saisonverlauf immer besser an die zweifelsohne hohe Meßlatte der Regionalliga heranzutasten. Wenn er sehr aufmerksam ist und in jedem Spiel dazulernt, kann diese Liga für Johanns Entwicklung Gold wert sein“, freut sich Sari-Trainer Christian Hornbogen auf das neue Teammitglied.

Seit Jahren macht Sachsenring keinen Hehl daraus, dass zur Herstellung von sportlicher Konkurrenzfähigkeit auch ausländische Kräfte als Leistungsträger helfen müssen. „Nur so können wir den eigenen Nachwuchs und die Spitzenleute in Sachsen maximal fördern. Die Trainings- und Ausbildungsstrukturen im Freistaat lassen es nicht zu, dass eine Mannschaft nur mit Eigengewächsen den Sprung in den Profisport schafft“, weiß Abteilungsleiter Jens Möbius um das Gesamtgefüge im sächsischen TT-Sport. „Wir haben in den letzten Jahren mit Thomas Hornbogen, Markus Fiedler und den Seifert-Brüdern eigene Leute in die Sachsenspitze geführt. Wir müssen aber auch erkennen, dass der nächste Schritt im vereinseigenen Umfeld ganz schwer zu realisieren ist“, fügt der langjährige Auswahlkaderspieler Möbius hinzu, der aus eigener Erfahrung berichten kann. Schüler, die heutzutage das Gymnasium besuchen, sind bereits nahezu voll ausgelastet. Über 3-4 Trainingseinheiten pro Woche sind da nach Feierabend einfach nicht drin. Johann Koschmieder besucht, ebenso wie Nick Neumann-Manz, das Sportinternat in Dresden. Im dualen Schulsystem kann Johann somit bis zu zehn Einheiten pro Woche an der Sportschule unter persönlicher Aufsicht des sächsischen Landestrainers Jürgen Strauch absolvieren. An manchen Wochentagen und in den Ferien trainiert Johann zudem an der Tischtennisakademie in Eilenburg.

Der SV Sachsenring möchte seinen eigenen Weg der Jugendförderung weiter gehen. Neuzugang „Koschi“ ist der nächste Baustein der seit Jahren eingeschlagenen Richtung. Schon jetzt brennen alle im Verein darauf, die neue Saison vorzubereiten. Um die sächsischen Top-Talente herum muss auch für die kommende Spielzeit eine schlagkräftige Mannschaft geformt werden.

Keine Sorgen machen wir uns um die schnelle Integration unseres „neuen Bekannten“ aus Ostsachsen. Mit Mannschaftskollege Thomas Hornbogen hat er bereits einen bekannten Trainingspartner aus Dresden, sein zukünftiger Teamkollege Nick Neumann-Manz ist zudem Zimmergefährde im Dresdner Sportinternat. Und mit Sari-Eigengewächs Ben Seifert hat er im SV Sari zudem einen Kumpel aus dem sächsischen Schülerteam, den er nun des Öfteren sieht.

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Sehen sich jetzt noch öfter - Johann Koschmieder (1) und Ben Seifert (3).

Wir freuen uns alle sehr auf Johann – Herzlich Willkommen unserem ersten Neuzugang für die Saison 2014/15!

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